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Sylt hören und sterben

Wenn man sich erst einmal von dem Würgereiz erholt hat, den die gewöhnungsbedürftige optische Anmutung nahzu unvermeidbar hervorruft, sollte man sich unbedingt die Musik-Kostprobe zu Gemüte führen. Keine Frage, dieser exotische Musikstil hat auch seine perversen Reize. Wer kann schon behaupten, je zuvor plattdeutschen Zeitlupen-Rap gehört zu haben, dazu noch unterlegt mit dem seltenen Valium-Calypso?

Interessieren würde mich auch, wie man aus dem recht begrenzten Themenkreis "Eine bald weggeschwemmte Insel im Wattenmeer" überhaupt 10 Sangesstücke herauspressen kann. Wiederholungen sind da schwer zu vermeiden: "Sylt du bist so schön" und "Sylt ist wunderschön" ähneln sich verdächtig (und wenn man Jonny Schmidts gesangliche Fähigkeiten in Betracht zieht, klingt beides vermutlich auch zum Verwechseln ähnlich, will heißen: Scheiße).

Erfasst von Scriptor am 14.10.07
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